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17.11.2014, 09:58 Uhr
Neues Jagdgesetz - Eine grün- rote Treibjagd!
Der Ortsverband Friedrichshafen möchte die Novellierung des neuen Jagdgesetzes nicht unkommentiert stehen lassen. 
Der Vorsitzende der Häfler CDU, Manuel Plösser, selbst leidenschaftlicher Fliegenfischer und Naturliebhaber, spricht gar von einem Skandal.
Gründe das bestehende Gesetz zu überarbeiten und ein neues durchzusetzen, waren aus Sicht der Häfler CDU nicht gegeben. Wer einen Jagdschein in Deutschland erwirbt wird auf Herz und Nieren geprüft und es ist auch in einer Kulturlandschaft wie hier am Bodensee absolut notwendig, Hegemaßnahmen in Wald und Flur zu betreiben.
Die von Rot- Grün betriebene Politik hat leider nichts mehr mit der Realität und den damit verbundenen Umständen und Gegebenheiten zu tun. 
 
Wenn Mitglieder des NABU davon sprechen, endlich auf Augenhöhe mit den Jägern zu stehen, dann muss man sich schon sehr wundern, so Plösser. 
Eine angebrachte Auseinandersetzung mit der Herkunft von Lebensmitteln und Produkten hält die CDU FN für zwingend erforderlich. Rehfleisch wachse beispielsweise nicht auf Bäumen und sei  ein wertvolles und nicht alltägliches Lebensmittel.
Alexander Bonde lasse zudem als Forstminister jegliches Feingespür für betroffene Personen vermissen und setzt sich an die Spitze einer ideologisch geprägten Bewegung, anstelle eine gebotene und fachliche Sachpolitik zu betreiben. 
Hier reden Personen mit, die sehr wahrscheinlich noch nie einen Wald oder ein Ökosystem genauer betrachtet und erfahren haben, stellt die Häfler CDU fest.
 
In einer Kulturlandschaft wie dem Bodenseeraum geht es nicht darum wildgewordene Jäger zu kontrollieren, sondern den Lebens - und Erwerbsraum der Landwirtschaft zu pflegen und zu kontrollieren. 
 
„Ich kenne persönlich keinen Jäger, der zu seiner persönlichen Befriedigung wahllos Tiere in Wald und Felder tötet, viele sind mit Leib und Seele Naturliebhaber. Die Jagd ist eine Jahrtausende alte Tradition, die es mit Vernunft zu regeln, aber auch zu bewahren gilt“, so der Chef der Häfler CDU. 
Aus Sicht der CDU wäre es wünschenswert, wenn sich die Grün- rote Landesregierung nicht nur von einer Naturschutzbewegung treiben lässt.
Das Motto sollte sein sich zunächst zu informieren und dann zu handeln.
Plösser abschließend: „ Sollte die CDU an der nächsten Landesregierung beteiligt sein, werden wir uns für eine Korrektur dieser bevormundenden Maßnahme einsetzen und diese rot-grüne Treibjagd beenden“.
 

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